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Opera curiosa Barocco criminale Konzert zur CD „Il Sassone“ — Amor vincit omnia „Für Kenner und Liebhaber“ Orpheus und die Zauberharfe Gusto Italiano Scherzi Musicali Musicalische Volière Singende Geographie
Hinter den Kulissen eines barocken Theaters
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Konrad Wipp, Sprecher Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Stücke (Auswahl): B. Marcello: Sonata A-Dur C. F. Pollarolo: Vezzosette pupillette B. Marcello: Lontananza e gelosia A. Vivaldi: Pianti, sospiri G. F. Händel: Già l’ebro mio ciglio Moderation/Textstellen (Auswahl): Addison, Joseph: The Spectator, London 6. März 1711. Marcello, Benedetto: Il teatro alla moda. Venedig 1722. Marpurg, Friedrich Wilhelm: Legende einiger Musikheiligen. Breslau 1786. „Der moderne Intendant sollte überhaupt keine Ahnung vom Theateralltag haben und auch nichts von Musik, Poesie, Malerei etc. verstehen.“ Diese auch heute immer wieder vorgebrachte Einschätzung vertrat bereits Benedetto Marcello 1722 in seiner Satire „Il teatro alla moda - Das neumodische Theater“, in der er die venezianische Opernpraxis zur Zeit Vivaldis durch den Kakao zog. Auch Komponisten, Sänger, Primadonnenmütter und der Theaterkantinenpächter bekommen ihr Fett weg. ensemble raccanto wagt zusammen mit Marcello einen neugierigen Blick hinter die Kulissen eines barocken Opernhauses und entdeckt dabei so manche kuriose Geschichte um Gagen, Intrigen und Theaterbären nd bietet hochmusikalisches Garderobengeplänkel eines Theaterbetriebes, der über verdorbenen Massengeschmack, Starallüren und „bärige“ Intendantenbeschlüsse in den Ruin rauscht. Konrad Wipp versucht dabei in der Rolle des Inspizienten und Requisiteurs als einender Geist hinter den Kulissen zu wirken. Mit Bärenkräften will er versuchen zu retten, was zu retten ist.
Abgründiges aus der musikalischen Welt
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Sven Rössel, Contrabass Stücke (Auswahl): D. Terradellas: Chi fingere non sa J. Rosenmüller: Ach, Herr strafe mich nicht P. Philipps: Paduana e Galiarda dolorosa A. Scarlatti: Io son Nerone G. F. Händel: Stille amare Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Moderation/Textstellen (Auswahl): Allgemeine musikalische Zeitung, März 1800. J. Meyer: Der /anmaßliche Hamburgische /Criticus, 1728. Anonymus: Harmony in Uproar, 1734.
Wissen Sie, welcher Komponist in eine Prügelei verwickelt wurde, weil er einen Musiker als „Zippelfagottisten“ bezeichnet hat? Welcher Tonsetzer seine Frau und ihren Liebhaber erstach? Oder wer einen musikalischen Konkurrenten im Tiber versenkt haben soll? So manche schmutzige Wäsche von Komponisten und Instrumentalisten aus der Barockzeit wäscht in diesem Programm das ensemble raccanto. Dafür musste das Ensemble tief in die Abgründe der Musikerbiografien vordringen, durchforstete sie nach Schlagwörtern wie „Mord“, „Verbrechen“, „Gefängnis“ und fand prompt Material für mehrere abendfüllende Konzertprogramme. Manche (Fund-)Stücke boten sich durch ihren Inhalt an, und manche kriminelle Tat war einfach zu kurios, um unerwähnt zu bleiben. Und dann gab es auch noch Komponisten, die in diesem Programm nicht fehlen sollten – hier musste man eben länger suchen, um einen schwarzen Fleck in deren Biografie zu finden. Aber gelungen ist es eigentlich immer. Es fanden sich Drucke und (teilweise kriminell geschmierte und fast unleserliche) Handschriften aus dem 18. Jahrhundert und andeutungsweise erwähnte Verbrechen, denen in den Biografien mit schier kriminalistischen Methoden nachgegangen werden musste. Entstanden ist ein wahrhaft mörderisch unterhaltsames Konzerterlebnis.
Eine musicalische Liebesgeschichte
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Stefan Temmingh, Blockflöte Katrin Lazar, Barockfagott dazu optional: Andrea Baur, Arciliuto Sven Rössel, Contrabass Stücke (Auswahl): V. Rathgeber: Amor vincit omnia G. F. Händel: Mi palpita il cor J. A. Hasse: Trà l’odorose piante J. A. Hasse: Il nome G. F. Händel: Vedendo amor Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause, ggf kürzbar auf eine Aufführungsdauer von 70 Minuten ohne Pause
Nichts ist stärker als die Liebe! Das belegen die Musiker von ensemble raccanto bei diesem Programm mit musikalischen Mitteln. In Kantaten von Johann Adolph Hasse und Georg Friedrich Händel sowie mit Liedern von Valentin Rathgeber und Georg Philipp Telemann werden mannigfaltige Aspekte der Liebe beleuchtet: Vom ersten Verliebtsein bis hin zu den Beschwerlichkeiten des Ehestandes. Die beiden Komponisten Johann Adolph Hasse und Georg Friedrich Händel, waren in Italien zu ihrer Zeit hoch geschätzt und erhielten ob ihrer Herkunft aus Deutschland unabhängig voneinander den Spitznamen „Il Sassone“, „der Sachse“. Die CD zu diesem Programm wurde mit großer Begeisterung von der Fachpresse aufgenommen: aus concerto, Heft 221 VIII/IX 2008 - Il Sassone (CD-Besprechung): „Die Musiker gehen mit ebenso viel Sachverstand wie musikalisch-poetischer Finesse zu Werk, sie füllen die kleinen Liebesdramen von innen heraus und vermitteln im besten Sinn ihre Liebe und Begeisterung für die Musik. Der geschmackvolle Gesang Andreas Pehls, sein gutes Italienisch und die klug austarierte Phrasierung schaffen mit dem einfühlsamen, ja direkt warmen Cembalospiel Robert Schröters eine eigene stimmige Welt. Die weit schwingenden, kantablen Phrasen verströmen eine geradezu balsamische Italianità des Klangs, eine Lust am Gesang.“
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Orgel 5 Streicher 2 Oboen Fagott Stücke (Auswahl): J. S. Bach: Vergnügte Ruh (BWV 170) J. Haydn: Konzert für Orgel und Orchester C-Dur, Hob. XVIII:1 A. Vivaldi: Stabat Mater J. A. Hasse: Aurae placidae spirate Spieldauer: ca. 70 Minuten ohne Pause
Programm zum Bachfest Leipzig 2008. Die Motette Aurae placidae spirate von J. A. Hasse ist eine „Wiederentdeckung“ des Ensembles, gefunden bei Recherchen in Dresden und derzeit wohl nur in diesem Programm zu erleben. Kritik aus der Leipziger Volkszeitung vom 21./22.06.2008: Schlichte Leidenschaft: Lauschen und Genießen heißt es im Alten Rathaus – obwohl es für die Musiker ziemlich anstrengend ist, dem Publikum am späten Abend noch die Klänge der großen Barockmeister zu präsentieren. Doch aus Andreas Pehl tönt es heraus: ein runder, klarer, wohltuend warmer Klang. Eindrucksvoll meistert er den barocken Stil in seiner Schlichtheit und Schlankheit. Es begleitet das wunderbare ensemble raccanto, das auf historischen Streichinstrumenten, Oboen und Fagott spielt. Auffällig ist das Können von Organist Robert Schröter, der auch virtuoseste Passagen mit traumwandlerischer Sicherheit spielt. Die Bläser umfloren das leidenschaftliche Ineinandergreifen der Streichvirtuosinnen Birgit Schnurpfeil (Violine), Eva Heinig (Violine) und Annegret Meder (Viola). Cello und Kontrabass übernehmen eindringlich und sicher stützend den basso continuo. Am Ende erjubelt sich das Publikum ausdauernd eine Zugabe. Kinderprogramm
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Sven Rössel, Violone Spieldauer: ca. 45 Minuten Musik von: G. F. Händel Ch. W. Gluck, J. A. Hasse D. Dragonetti (u. a.) Moderation: Nacherzählung der Orpheussage Zielgruppe: Kinder ab sechs Jahren Orpheus, der Sohn einer Muse und des Gottes Apollon, ist ein so hervorragender Musiker, dass die ganze Natur gerührt ist, wenn er singt und spielt. Seine Musik bezaubert Bäume und Steine und zähmt wilde Tiere, sogar Flüsse ändern ihren Lauf, um ihm zu folgen. Bald nach der Hochzeit jedoch wird seine Braut Eurydike von einer Schlange gebissen und stirbt. Untröstlich vor Schmerz beschließt er, in die Unterwelt zu gehen, um sie zurückzuholen. Hades, der Herrscher der Unterwelt, ist von Orpheus’ Spiel so bewegt, dass er Eurydike freigibt – allerdings nur unter einer Bedingung... Im Kinderprogramm „Orpheus und die Zauberharfe“ nimmt ensemble raccanto Kinder ab sechs Jahren mit auf die spannende musikalische Reise des Orpheus in die Unterwelt. Die Zuhörer können erleben, wie der herrliche Gesang Bären und Elefanten – und vielleicht auch Kinder – tanzen lässt und selbst den brummeligen Herrscher der Unterwelt zu Tränen rührt. Nach etwa 45 Minuten nimmt schließlich die Geschichte um Musik, Trennung und Liebe ein versöhnliches Ende. Musikalische Leckerbissen aus Italien
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Margit Übellacker, Hackbrett Stücke (Auswahl): A. Caldara: All’ardor dolce del sol P. Salulini: Concerto G-Dur D. Scarlatti: Sonata in D-Dur A. Scarlatti: Amore, brutto figlio de Pottana G. F. Händel: Ombra mai fù Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Freie Moderationen
Die österreichische Hackbrettspielerin Margit Übellacker zeigt, daß das Hackbrett mehr als ein Volksmusikinstrument sein kann, denn die barocken Originalkompositionen für Hackbrett stellen in diesem Konzert ein besonderes Schmankerl dar. Und mit Schmankerln ist das Programm gespickt: Neben musikalischen Leckerbissen, bekannten Arien von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel arbeitet sich das Ensemble mit Broccoli, Rüben, Gurken und frischem Salat durch den kuriosen Gemüsegarten von Alessandro Scarlatti, auch der duftende Lorbeerbaum darf nicht fehlen. Bringen Sie zu diesem Konzert also großen musikalischen Appetit mit! Kritik aus dem Münchner Merkur vom 03.01.2007: Das Programm ist ein „Volltreffer. Margit Übellacker... lieferte eine hinreißende Vorstellung virtuoser Spielkunst und fügte sich vortrefflich zum … Klang des Cembalos. Andreas Pehl... vermag... auch im Piano und Forte nuancenreich, rein und einfühlsam zu singen... Drei Zugaben... entlockten den Besuchern Beifallsstürme.“ Barocker Karneval
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Michael Spiecker, Barockvioline Stücke (Auswahl): G. F. Telemann: Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels H. I. F. Biber: Sonata rappresentativa M. Marais: Le Tableau de l’opération de la taille A. Krieger: Der Rhein’sche Wein G. F. Händel: Vedendo amor Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Freie Moderation
Ein Faschingskonzert mit Barockmusik? Ist die Musik der Barockzeit nicht eine furchtbar ernsthafte Angelegenheit? Bei „Scherzi Musicali" können Sie Sich vom Gegenteil überzeugen: von augenzwinkernder Tierstimmenimitation in Bibers „Sonata rappresentativa“ und nicht ganz ernstgenommener Trauer über den Verlust des geliebten Haustiers in Telemanns „Canarienvogel-Kantate“ über barocke Trink- und Liebeslieder bis hin zu Marin Marais' grotesker „Schilderung einer Gallensteinoperation“ für Violine und Sprecher steht hier der Humor im Vordergrund. Pressestimmen: „Ein Abend des feinen musikalischen Humors... die Zuhörer/Zuschauer waren hingerissen“ Süddeutsche Zeitung, 27.2.2006 „Ein mimisch und stimmlich glänzend disponierter Andreas Pehl ergänzte sich vortrefflich mit den beiden Instrumentalisten Michael Spiecker und Robert Schröter zu einem karnevalistischen Ausflug in die Barockzeit“ Münchner Merkur (Bad Tölz), 1.3.2006 „Barockexperten mit Sinn für Witz und Ironie“ Fränkische Landeszeitung, 23.2.2004 Tierische Barockmusik
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Katrin Lazar, Blockflöte, Barockfagott Stücke (Auswahl): A. Scarlatti: Il rosignuolo F. X. Brixi: Die Meise B. Marcello: Piante amiche A. Vivaldi: Il Gardellino G. F. Händel: Augelletti Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Freie Moderation
ensemble raccanto bringt mit der Blockflötistin und Barockfagottistin Katrin Lazar eine „Musikalische Volière“ zum Erklingen. So kommt es, dass bei diesem Konzertprogramm Hühner gackern, Hähne krähen, die Meise ihr Zizibe drch den Raum klingen lässt und der Kuckuck lautstark ruft. Natürlich darf dabei auch das Lied der Nachtigall nicht fehlen, die gleich mehrfach in allen Instrumenten vertreten ist - verpackt in barocke Vogelstimmen-Imitationen von Bach, Händel, Poglietti, Rameau und anderen. Eine Reise durch das barocke Europa
Besetzung:
Andreas Pehl, Contratenor Robert Schröter, Cembalo Domen Marinčič: Viola da Gamba Stücke (Auswahl): G. F. Telemann: Das Glück M. Marais: Suite a-moll D. Buxtehude: Jubilate Domino A. Vivaldi: Qual per ignoto calle Spieldauer: ca. 120 Minuten incl. Pause Freie Moderation
„Kommt, zu lernen mit Belieben, wie der Erdkreis ist beschrieben.“ Unter diesem Motto aus Georg Philipp Telemanns „Singender Geographie“ steht dieses kurzweilige Programm. Die drei Musiker nehmen das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise durch das barocke Europa. Mit Telemann als Reiseleiter werden Frankreich, Italien, England, Österreich, Deutschland u.a. besucht und es erklingt Musik aus diesen Ländern. Telemanns Liedersammlung gilt als seine erste erhaltene Komposition |
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