Robert Schröter Vedendo Amor Andreas Pehl  
Axel Wolf
Anette Hornsteiner
Konrad Wipp
Sven Rössel
Stefan Temmingh
Katrin Lazar
Margit Übellacker
Michael Spiecker
Domen Marinčič
Andrea Cordula Baur
Axel Wolf

Axel Wolf lebt als freischaffender Musiker am Ufer des Starnberger Sees. Von dort führen ihn Reisen auf internationale Festivals wie Brügge, Edinburgh oder Utrecht, nach Rom, Tokio und New York, als Solist oder mit Ensembles wie der Musica Fiata (Köln), Ars Antiqua Austria, dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment oder The English Concert London.

Seit 2000 ist er regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper in München unter dem Dirigat von Ivor Bolton, Harry Bicket und Christopher Moulds.

Sein Gitarren- und Lautenstudium absolvierte Axel Wolf bei Hans Michael Koch. Neben Meisterkursen bei Nigel North und Hopkinson Smith folgten weitere Studien bei Rolf Lislevand.

In Opern-, Konzert- und CD-Produktionen arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Peter Schreier, Enoch zu Guttenberg, Alan Curtis, Paul McCreesh und Joshua Rifkin. Von 1986 bis 2003 lehrte Axel Wolf an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Neben zahlreichen CD-Produktionen als Continuospieler und Begleiter erschienen bisher drei Soloaufnahmen: “Opera for Lute“ von Johann Adolph Hasse, “Musik für Laute” von Johann Sebastian Bach und “Chiaccona” mit Werken für Laute und Chitarrone von Alessandro Piccinini, begleitet vom United Continuo Ensemble.

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Anette Hornsteiner

Anette Hornsteiner absolvierte ihr Studium bei Prof. Helga Storck in München (Konzertreife, Meisterklasse und Kammermusikexamen) und Prof. Ursula Holliger in Freiburg (Solistenklasse). Außerdem nahm sie Privatunterricht bei Prof. Maria Graf in Berlin.

Sie war langjähriges Mitglied der Jungen Deutschen Philhar­monie und spielte seither als Gast in zahlreichen renommier­ten Orchestern (u. a. Deutsche Kammerphilharmonie Bre­men, Münchner Philharmoniker, Chicago Sinfonietta, Münchner Symphoniker). Sie erhielt nach Landes- und Bun­despreisen bei „Jugend musiziert“ den Felix-Mottl-Gedächt­nis-Preis sowie ein Stipendium der Villa Musica Mainz und wurde in die Menuhin-Stiftung „Live Music Now“ aufge­nommen.

Als Solistin trat Anette Hornsteiner u.a. mit den Münchner Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Freiburg oder der Jungen Philharmonie Erlangen auf und begegnete in ihrer Karriere Künstlern wie Pierre Boulez, Sergiu Celibi­dache, Gidon Kremer, YoYo Ma, Klaus Maria Brandauer, Thomas Hengelbrock, Ro­ger Norrington oder Carlo Maria Giulini.

Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit, die auch auf mehreren CDs dokumentiert ist, wirkt sie als Pädagogin an Musikschulen.

Konrad Wipp

Sein „wahrer“ Beruf als Volksschauspieler und Puppenspieler, nach bereits abgeschlossener Großhandelslehre, lässt „das Münchner G‘wachs” Konrad Wipp auch nach über dreißig meist freiberuflichen Jahren nicht ruhen. Privater Schauspiel- und Gesangsunterricht und sein Magister der Theaterwissenschaft befähigten ihn, Aufträge im Musik-, Schauspiel- und Figuren-Theater anzunehmen. Daneben wird er auch von Fernsehen, Film, Funk und Produzenten von Audiomedien engagiert.

Tourneen nach Ungarn, Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Schweiz und Brasilien ergänzen Gastspiele und Auftritte in allen Gegenden Deutschlands. So mancher berufliche Traum ist dabei schon in Erfüllung gegangen, wie etwa das Engagement in Füssen bei Stefan Barbarinos „Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies”. Zunächst war er dort als Kabinettssekretär Pfistermeister, dann auch als Dr. Gudden, Bismarck und Siegfried zu erleben. In der Rolle des Ned Zornig durfte er in Barbarinos Szenischer Collage “Nothing but Music” mit dem Star-Klarinettisten Giora Feidman zusammenarbeiten.

Einen zunehmenden Schwerpunkt setzt Konrad Wipp auf seine Lesungen mit Werken von Oskar Maria Graf, Ludwig Thoma, Franz Graf von Pocci, Julius Kreis und anderen. Über diese Lesungen entwickelte sich schließlich der Kontakt zur Barock-Musik: Nach verschiedenen Veranstaltungen mit den Musikerinnen vom „Ensemble Allegra“ und einem Puppenspiel zum „blauen“ Kurfürsten Max Emanuel mit der Gamben-Virtuosin Friederike Heumann und den „Puppet Players“ konnte er schließlich für das Programm „Opera curiosa“ gewonnen werden.

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Sven Rössel

In Zittau aufgewachsen, begann die musikalische Ausbildung von Sven Rössel im Alter von sieben Jahren. Von 2000 bis 2002 studierte er Kontrabass bei Prof. Peter Krauß an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Das künstlerische Diplom erhielt er 2006 in der Klasse von Prof. Veit-Peter Schüßler an der Musikhochschule Köln. Zudem spezialisierte er sich auf dem Gebiet der „Alten Musik“ und studierte historische Bassinstrumente bei Prof. Rainer Zipperling in Köln.

Er spielt regelmäßig bei verschiedenen, namhaften Ensembles (Das Neue Orchester/Köln, Batzdorfer Hofkapelle, Collegium Cartusianum/Köln). Als ständiger Violonist des Ensembles „Arcomelo“ (Mailand) gastierte er in mehreren Ländern Europas und in Japan. Er spielt einen Violone nach Gasparo da Saló (1590).

Im wissenschaftlichen Bereich forscht Sven Rössel an der Musik des 17. Jahrhunderts der Stadt Zittau (vor allem A. Hammerschmidt und J. Krieger). Bisher wurde wiederentdeckte Musik in Urtextausgaben bei Edition Walhall (Magdeburg) und Edition GAMUS (Dessau) veröffentlicht.

Seit 2007 ist er Kontrabassist der Anhaltischen Philharmonie Dessau und sammelte zuvor Orchestererfahrung u.a. bei der Jungen Deutschen Philharmonie, den Hamburger Symphonikern und den Münchner Symphonikern.

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Stefan Temmingh

Der Blockflötist Stefan Temmingh, geboren 1978 in Kapstadt, lebt in München und stammt aus einer südafrikanisch-holländischen Musikerfamilie.

Stefan Temmingh gehört zur jungen Generation von Blockflötisten auf Weltniveau. Als Spezialist für Alte Musik spielt er in zahlreichen Barockensembles und bei namhaften Festivals, beteiligt sich aber auch an verschiedensten Projekten und Uraufführungen von Neuer Musik. Neben Auftritten in Deutschland und Südafrika umfasst seine Konzerttätigkeit zahlreiche Länder in ganz Europa.

2008 wurde Stefan Temmingh mit dem Stipendium für Neue Musik der Stadt München ausgezeichnet. Seine Debüt-CD bei OehmsClassics mit Weltersteinspielungen der Corelli-Sonaten in verzierten Fassungen des 18. Jahrhunderts wurde 2009 von der internationalen Musikpresse begeistert aufgenommen.

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Katrin Lazar

Katrin Lazar wurde in London geboren und wuchs in München auf. Sie studierte Blockflöte bei Michael Schneider und Barockfagott bei Christian Beuse (Frankfurt/Main). Danach vervollkommnete sie sich in Den Haag bei Peter van Heyghen und Dorothea Winter (Blockflöte) und bei Donna Agrell (Barockfagott).

Als Barockfagottistin und Blockflötistin konzertiert Katrin Lazar mit verschiedenen Ensembles im In- und Ausland und wirkt bei zahlreichen CD- und Radioaufnahmen mit, u.a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Balthasar-Neumann-Ensemble, Cantus Cölln, La Stagione Frankfurt, Düsseldorfer Hofkapelle unter der Leitung von Ton Koopman, René Jacobs, Konrad Junghänel, Thomas Hengelbrock, Lars Ulrik Mortensen, Trevor Pinnock, Herrmann Max u.a.

Margit Übellacker

Margit Übellacker wurde in Amstetten (Niederösterreich) geboren. Sie studierte Hackbrett bei Karl-Heinz Schickhaus (Linz). Es folgten vertiefende Studien bei Birgit Stolzenburg-de Biasio (München) und bei Crawford Young (Basel).

Sie war zu hören mit dem Westdeutschen Rundfunkorchester Köln, Orchestre Philharmonique de Radio France und dem L’Orfeo Barockorchester Linz. Momentan konzertiert sie vor allem mit L’Arpeggiata und Musica Fiorita, im Duo mit Crawford Young (Laute) und Aline Zylberajch (Hammerklavier) sowie mit ihren eigenen Ensembles Dulce Melos und LA GIOIA ARMONICA. Als Interpretin von Originalmusik für das Hackbrett, Salterio und das Dulcemelos trat sie weltweit auf. Sie hat bei zahlreichen Rundfunk-, TV- und CD-Einspielungen teilgenommen. Für ihre CD mit Musik von Antonio Caldara erhielt sie den „Pizzicato-Award”.

Michael Spiecker

Michael Spiecker wurde in Mittelfranken geboren. Schon als Kind erhielt er eine umfangreiche musikalische Ausbildung als Mitglied im Windsbacher Knabenchor. Als Jungstudent am Richard-Strauss-Konservatorium in München tat er erste Schritte in der historischen Aufführungspraxis. Danach studierte er bei Annette Unger und John Holloway in Dresden Violine. Er wirkt in verschiedenen Kammermusikensembles mit, deren Konzerttätigkeit ihn nach England, Spanien und Israel führte. Ausserdem nahm er am Jungen Musikpodium Dresden-Venedig teil, das unter Leitern wie Andrea Marcon (Venezianisches Barockorchester) italienische und sächsische Barockmusik erarbeitet.

Domen Marinčič

Domen Marinčič wurde in Ljubljana geboren und studierte Viola da Gamba bei Hartwig Groth (Nürnberg) und Philippe Pierlot (Trossingen), Cembalo bei Carsten Lohff und Generalbass bei Alberto Rinaldi. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe.

Er wirkte in zahlreichen Ensembles für Alte Musik mit und war als Gast mit Orchestern (Stuttgarter Kammerorchester, Bamberger Symphoniker, Orchester der Slowenischen Philharmonie) zu hören. Er trat bei vielen Festivals in ganz Europa auf. Neben CD-Aufnahmen entstanden in den letzten Jahren Konzertmitschnitte für verschiedene europäische Rundfunkhäuser.

Andrea Baur

Andrea Cordula Baur studierte Laute und Blockflöte an der Würzburger Musikhochschule bei Dieter Kirsch und Bernhard Böhm, sowie am Institut für Alte Musik, Trossingen bei Rolf Lislevand. Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Jürgen Hübscher und Nigel North. Unter Dirigenten wie William Christie, Philippe Pierlot, John Holloway und Charles Toet tritt die Lautenistin europaweit in Konzerten und Opernproduktionen als Solistin und Begleiterin auf. Sie ist Mitglied verschiedener Kammermusikensembles und war von 2000-2004 Korrepetitorin bei der Innsbrucker Sommerakademie für Alte Musik. Sie ist bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen zu hören.